Sansibar

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Sansibar, die Gewürzinsel Afrikas mit seinen großen historischen Schätzen aus der Vergangenheit, seinen charakteristischen Landschaften und unvergleichlichen Korallenstränden, ist eine Perle des Indischen Ozeans. Sie ist vielschichtig und reich an Natur, Korallenriffen und Kulturerbe.

Die unterschiedlichen Religionen und Völker zeigen ein so facettenreiches Land, dass es wirklich zu schade wäre diese große Insel nur wegen seiner wunderbaren Strände zu lieben.

Die üppig grünen Inseln vor der Küste Tansanias waren im letzten Jahrhundert Zentrum des Gewürzhandels. Heute lebt der größte Teil der Bevölkerung von tropischer Landwirtschaft und Fischfang. Die 75 km lange Insel ist etwa zur Hälfte von einem Saum Riff mit kleineren, oft unbewohnten Inseln umgeben.

Traumhafte Strände gehen über in die Türkistöne des flachen Wassers – dem Paradies für Schnorchler – und nur etwas weiter folgt dem senkrechten Drop off das tiefe Blau des Indischen Ozeans.

Auch die Inseln Pemba und Mafia gehören zu den neu entdeckten Paradiesen nördlich und südlich der Insel Sansibar.
Das Hauptverkehrsmittel hier sind die Dhows, die traditionellen arabischen Segler, die Menschen und Fracht auch zu den entlegensten Siedlungen bringen.

PEMBA und ZANZIBAR bieten auch über Wasser unvergessliche Eindrücke.

Sansibar erkennt man an seinem Duft und auf einer „Spice Tour” (Gewürz Tour) kann man sich davon überzeugen. Die heiß-feuchte Luft ist voll von Muskatnuss, Zimt, Kardamom, Gewürznelken, Vanille und Zitronengras.

Eine derartige “Spice Tour”, die fast von jedem Hotel organisiert wird, ist eine gute Möglichkeit, die Insel und ihre Geschichte näher kennen zu lernen.

Der Reisende fährt vorbei an Orten, die wie Paradiese sind, wenn sie nicht zugleich allzu menschlich wären.

Im saftigen Grün des Waldes leuchten die Farbtupfer der Kleidung der Einheimischen wie die Früchte, auf die man beständig aufmerksam gemacht wird: Bananen, Papaya, Mangos, Granatäpfel und Zitrusfrüchte.

Frauen schreiten lässig am Straßenrand entlang, den gefüllten Korb auf dem Kopf, vorbei an unter Kokospalmen dösenden Gestalten und schlummernden Siedlungen.

Die Hauptwirtschaftszweige der Bevölkerung sind die Fischerei und die Landwirtschaft. Einst war Sansibar der weltweit größte Erzeuger von Gewürznelken, darauf basierte das hohe Einkommen seiner Wirtschaft. Obwohl Gewürznelken immer noch, zusammen mit Kokosnuss Produkten und Gewürzen in großem Maße exportiert werden, ist es kennzeichnend, dass der Tourismus der Hauptdevisenbringer ist. Mit viel Sensibilität wird der Tourismus ausgebaut, um sowohl den Besuchern als auch den Inselbewohnern gerecht zu werden, ohne dabei den Zauber und die Romantik, die Sansibar eigen ist, zu zerstören.