Nützliche Hinweise für Ihren Tansania Aufenthalt

  • A

    Allgemeine Informationen:

    die Gesamtgröße von Tansania beträgt ca. 945.087 km2 und die Einwohnerzahl ca. 42Mio.

    • Die Amtssprache von Tansania ist kiswahili
    • die tansanische Währung ist der tansanische Schilling
    • in Tansania werden 128 verschiedenen Sprachen gesprochen
    • ein Großteil der Bevölkerung, nämlich 90% der Einwohner sprechen Bantusprachen, daneben auch nilotische Sprachen, kuschitische Sprachen, Arabisch sowie indische Sprachen. Auf Sansibar wird arabisch gesprochen
    • der Name „Tansania“ setzt sich wie folgt zusammen: es ist ein Kunstwort aus den Bezeichnungen der beiden Staatsteile Tanganjika (mit der Insel Mafia) und Sansibar (die Inseln Pemba und Unguja) sowie der Bezeichnung Azania.

    Ankunft in Tansania:

    Bei Ankunft auf einem der beiden internationalen Flughäfen, müssen Sie sich ein Visum ausstellen lassen. Das kann man problemlos am Ankunftsterminal  erwerben. Voraussetzungen sind ein gültiger Reisepass, der nach dem Eintritt noch mindestens 6 Monate gültig sein muss, und das Bezahlen einer Gebühr von US$ 50.-. Bitte achten Sie darauf , dass die US$ auch für Ihre Safari nach 2006 gedruckt wurden. Ältere Scheine werden nicht mehr angenommen.

    Ärztliche Versorgung:

    Für Ihre Reise nach Tansania sollten Sie auf alle Fälle eine zusätzliche Krankenversicherung abschließen. Die medizinische Versorgung in Tansania entspricht nicht dem westlichen Standard und ist auch nicht flächendeckend gewährleistet. Wir melden unsere Gäste bei den „AMREF – Flying Doctors`“ an, die im Notfall eine Evakuierung per Flugzeug nach Kenia übernehmen. Kosten für medizinische Aufwendungen sind dabei nicht enthalten!

  • B

    Bildung:

    Es gibt in Tansania mehrere Universitäten und andere höhere Bildungseinrichtungen. Die bekannteste Universität ist die University of Dar es Salaam. Andere wichtige Universitäten sind die Sokoine University of Agriculture sowie die Hubert Kairuki Memorial University. Die evangelisch-lutherische Kirche in Tansania unterhält die Tumaini University, eine Universität mit drei Standorten. Die Römisch-katholische Kirche unterhält den Hochschulverbund der St.-Augustinus-Universität Tansania (SAUT).

    Das Schulsystem wurde durch die Kolonialisierung stark vom britischen System beeinflusst. So gibt es eine siebenjährige Grundschule (Primary School; Klasse

    1-7), die laut der herrschenden Schulpflicht alle Schüler besuchen sollen. Danach gehen die Schüler in die Secondary School, die insgesamt sechs Schuljahre umfasst (unterteilt in vier und zwei Jahre). Der erfolgreiche Abschluss gibt die Erlaubnis des Besuches einer Universität.

    Seit 2002 müssen keine Schulgebühren mehr gezahlt werden, was vor allem auf dem Land auch dazu führt, dass mehrere hundert Schüler von einem Lehrer in einem Klassenraum gleichzeitig unterrichtet werden. Zudem müssen sich die Eltern trotzdem an den Kosten für den Schulunterricht beteiligen (offiziell für Verpflegung, Transport und Schuluniform). Dieses Geld wird meist auch für Mobiliar, Hefte und Kreide verwendet, auch das nötigste ist in den Schulen oft nicht vorhanden. Zudem müssen die Eltern meist die Schulbücher finanzieren. Vor allem auf dem Land kommt es deswegen nicht selten vor, dass manche Kinder gar nicht zur Schule gehen.

    Je nach finanziellen Möglichkeiten kann auch für eine sehr gute Schulbildung an privaten oder Internationalen Schulen gesorgt werden. Sie sind in den größeren Städten des Landes verfügbar. Im Norden Tansanias gibt es 3 Internationale Schulen:

    • International School of Moshi
    • St. Constantine School
    • Braeburn School

    Bekleidung:

    Die Wahl der Kleidung und Ausrüstung hängt maßgeblich von der Art Ihrer Tansaniareise ab.

    Safari:

    Bewährt hat sich leichte, strapazierfähige Kleidung in typischen Safarifarben von hell- bis dunkelbraun und hell- bis dunkelgrün. Schützen Sie sich tagsüber vor der Sonne, mit einer guten Sonnenbrille, langärmelige Blusen/Hemden und am Abend mit langer Kleidung gegen Moskitos. Optimal sind dabei Mischtextilien, wie sie im Outdoor-Fachhandel angeboten werden. Bitte vermeiden Sie bei der Auswahl die Farben „blau“ und „schwarz“, da die Tsetse Fliege diese Farben liebt und sie direkt ansteuert. Sie Tsetse Fliege ist mit der „Bremse“ zu vergleichen und deren Stiche können sich entzünden. Bitte achten Sie auf dezente Farben bei den Oberteilen. Empfehlenswert sind leichte Trekkingschuhe oder normale Halbschuhe, außerdem eine leichte Fleece Jacke für kühle Morgenstunden oder Übernachtungen auf der Ngorongoro Kraterkante. Flipflops bitte nur für die Dusche.

    Trekking & Wandern:

    Bei Trekkingtouren benötigen Sie angepasste Kleidung, die Sie vor extremer Sonneneinstrahlung, Regen und auch Schnee schützt. Am Gipfel des Kilimanjaro können Sie mit Frösten bis zu -20° Grad rechnen. Dazu kommt unter anderem ein sehr starker Wind. Lassen Sie sich in einem Outdoor-Fachgeschäft beraten.

    Strand:

    Bei Erholung- und Strandurlaub sollten Sie sich vor extremer Sonneneinstrahlung schützen. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die sehr islamisch geprägte Bevölkerung auf Sansibar und Dar-es-Salaam und tragen Sie in der Öffentlichkeit keine kurzen Hosen bzw. Röcke oder schulterfreie Oberbekleidung.

  • D

    Devisen:

    Die Währung Tansanias ist der tansanische Schilling; zurzeit entspricht 1€ ca. 2.600 tansanischen Schillingen (Stand September 2017)

    Es gibt verschiedene Münzen, wie THS 50.-, TSH 100.-, TSH 200.- und Geldscheine wie TSH 500.-, TSH 1.000.-, TSH 2.000.-, TSH 5.000.- und TSH 10.000.-. Die verschiedenfarbigen Geldscheine haben Bilder von früheren Präsidenten oder der tansanischen Tierwelt aufgedruckt.

    Für eine Safari in Tansania oder einen Badeaufenthalt auf Sansibar wird in der Regel keine einheimische Währung benötigt, da alles in US$ bezahlt wird. Bei der Mitnahme von US$ achten Sie bitte darauf, keine Scheine mitzubringen, die vor 2006 gedruckt wurden. Sie werden in den Wechselstuben, Banken und auch als Trinkgeld nicht mehr angenommen, da sie als „nicht fälschungssicher“ angesehen werden. Mit der Kreditkarte und bei größeren Banken auch mit der EC Karte, kann Bargeld aus dem Automaten mit der jeweiligen Pin Nr. gezogen werden. Erkundigen Sie sich bitte nach anfallenden Gebühren bei Ihrer Hausbank. Die Deutsche Bank hat z.B. ein Joint Venture mit der Barclays Bank, sodass bei Geldabhebungen an einem Automaten keine Gebühren anfallen. Alle besseren Hotels, Restaurants und Geschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten.

    Für den Geldwechsel eignen sich Wechselstuben, die einen deutlich besseren Kurs anbieten als Banken. Die Banken haben in der Regel werktags von 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr und samstags von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet.

    Diplomatische Vertretung:

    Deutsche Botschaft in Dar es Salaam/Tansania
    Tanzania Umoja House Mirambo Street/Garden Ave., 2nd Floor
    P.O. Box 95 41 Dar es Salaam Tansania
    Telefon:   (+255) 22 211 74 09 / 22 211 74 10 / 22 211 74 11 / 22 211 74 12
    Fax:                        (+255) 22 211 29 44
    Email:                      info@daressalam.diplo.de
    Webseite:               www.daressalam.diplo.de
    Botschafter:            Herr Klaus-Peter Brandes
    Öffnungszeiten:      Die Öffnungszeiten der Botschaft können sich unerwartet ändern. Bitte überprüfen Sie telefonisch die Zeiten, bevor Sie die Botschaft besuchen.

  • E

    Einreisedokumente:

    Für einen Aufenthalt in Tansania bis zu 90 Tagen benötigen EU Bürger ein Visum, das bei der Ankunft in Tansania ausgestellt wird. Der Reisepass muss mindestens noch 1 Monate gültig sein. Der Antrag für das Visum (US$ 50.-) wird im Flieger ausgeteilt und kann dort auch gleich ausgefüllt werden. Sobald Sie das Ankunftsterminal betreten, stellen Sie sich an den dafür vorgesehenen Plätzen an. Es werden Fingerabdrücke von Ihnen genommen und ein Bild gemacht. Das Visum wird dann in Ihren Reisepass gestempelt.

    Einkaufen:

    Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, Schmuckwaren und Holschnitzereien. Auf »Souvenirs« wie Jagdtrophäen, Tierfelle, Elfenbein u. Ä. sollte man verzichten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht in die Bundesrepublik, die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.

    Essen:

    Fast alle Hotels bieten einheimische Spezialitäten aus Mais, Bohnen, Maismehl, Fisch und Fleisch an. In den großen Hotels werden auch europäische Gerichte angeboten. Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Krevetten, Tunfisch und Hai stehen ebenso auf der Speisekarte wie tropische Früchte aller Art. Tischbedienung ist üblich.

  • G

    Gelbfieber:

    Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis, Typhus und Tetanus sind zwar nicht vorgeschrieben, werden aber von Fall zu Fall empfohlen. Dies hängt stark von der Reisedauer und -route ab. In letzter Zeit haben sich die Tse Tse-Fliegen stärker ausgebreitet, insbesondere im westlichen Tansania nahe dem Lake Tanganyika sowie in Teilen der Serengeti und im Tarangire National Park. Wenn das Risiko der Schlafkrankheit auch relativ gering ist, sollte man dennoch entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen wie z.B. das Tragen heller Kleidung und die Imprägnierung aller Kleidungsstücke. Generell ist es ratsam, sich spätestens 6 Wochen vor der Abreise mit einem Tropenarzt oder einem Tropeninstitut in Verbindung zu setzen und einen Impfplan auszuarbeiten.

    Gepäck:

    Bitte reisen Sie mit „leichtem“ Gepäck in weichen Reisetaschen. Der Stauraum in den Safari Jeeps ist begrenzt. Bitte vermeiden Sie Hartschalenkoffer.
    Bei einem Inlandsflug zu einem der National Parks, sind nur max. 15 kg Gepäck erlaubt.
    Das gilt nicht für einen Flug auf die Insel Sansibar oder nach Dar-es-Salaam. Hier ist in der Regel 1 Gepäckstück mit 23 kg pro Passagier erlaubt und ein zusätzliches Handgepäck Stück.

    Gesundheitsvorsorge / Malaria:

    Im Moment werden keine Impfnachweise bei der Einreise verlangt, wenn Sie direkt aus Europa kommen. Reisen Sie jedoch aus einem Gelbfiebergebiet ein, ist ein Gelbfieberimpfnachweis erforderlich.
    Malaria Prophylaxe empfehlen wir! Die meisten Malariafälle werden zwischen Oktober und Mai registriert, wobei die Gefahr zwischen Februar und Mai am höchsten ist. Während dieser Zeit sollte auf alle Fälle eine Prophylaxe genommen werden. Wir empfehlen Malarone. Das Medikament ist teuer! Wir können Ihnen anbieten das Produkt in Tansania für Sie zu kaufen, zu ca. einem Drittel des Preises. Es entspricht exakt dem deutschen Produkt, ist nur für den südafrikanischen Markt produziert.

    Trotzdem:

    Bei Pirschfahrten im Tarangire National Park sowie in den Zeiten der Dämmerung sollte man sich          mit langen Hosen und langärmligen Hemden oder Blusen            vor Insektenstichen schützen. Bitte benutzen Sie nicht nur eine Lotion (Autan, Nobite…) zum Auftragen auf die Haut, verwenden Sie auch das dazugehörige Spray für die Kleidung. Vorbeugende Impfungen gegen Typhus und Hepatitis besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.
    Zecken gibt es vor allem da, wo das Gras hochwächst. Ihr Biss kann das gefährliche „Tick fever“ auslösen. Bei Spaziergängen durch dichtes Gestrüpp sollte man daher lange Hosen und stabile Schuhe tragen.
    Wer mit weißer Haut in den sonnigen Süden reist, sollte die Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 25) oft nutzen. Am besten die ersten Tage die Sonne besonders meiden und die Sonnenbäder besonders anfangs auf wenige Minuten begrenzt halten.
    Spezielle Medikamente, die Sie täglich benötigen, sollten Sie bereits in Europa kaufen und während der gesamten Reise im Handgepäck bei sich führen. Eine kleine Reisapotheke leistet oft gute Dienste, z.B. mit Medikamenten gegen Reisebeschwerden, Hals- und Kopfschmerzen, Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Darmerkrankungen, Insektenstiche und Sonnenbrand.

    Klima:

    Vom Klima gibt es einerseits Unterschiede zwischen den Küsten- und Hochland Regionen, zum anderen spielen Regen- und Trockenzeiten eine Rolle. Im Allgemeinen beginnt die große Regenzeit Ende März und dauert bis in den Mai hinein, während eine kleinere Regenzeit von Ende Oktober bis Mitte Dezember dauert. An der Küste fallen das ganze Jahr über Niederschläge. Aufgrund der vielen über 1.000 Meter hoch gelegenen Regionen ist das Klima Tansanias für Europäer zu fast jeder Jahreszeit recht angenehm. In den letzten Jahren haben sich öfter Regen- und Trockenzeiten verschoben. Zum Beispiel gab es Jahre, in denen es auch im Januar und Februar stark geregnet hat. Dennoch werden die Monate Juli-Oktober und Januar-Februar als beste Reisezeiten für Tansania empfohlen.

    Tansania ist ein tropisches Reiseland, das durch die Nähe zum Äquator ganzjährig warme bis heiße Temperaturen aufweist und grob in 12 Tages- und Nachtstunden geteilt ist.

    Die Küstenregionen und die Inseln bieten meist heißes und tropisches Klima (25-35°C) mit hoher Luftfeuchtigkeit (70-85%) und warmen Nächten. In den Monaten Juni bis September ist es klimatisch am angenehmsten, da hier die Luftfeuchtigkeit sinkt und sich die Temperaturen nachts bis auf 20 °C abkühlen. Am heißesten wird es an der Küste zwischen Oktober und Februar.

    Das Zentralplateau, auf etwa 1.200 m Höhe, weist größere Temperaturschwankungen mit sehr trockenen und warmen Tagen (bis 35°C) und eher kühlen Nächten auf.

    Im Gebirge wie den Usambara-Bergen und dem Kilimanjaro-Gebiet herrscht ganzjährig gemäßigtes Klima mit Durchschnittstemperaturen um die 22°C. In den Nächten ist es meist sehr kühl und am Kilimanjaro kann es ab einer Höhe von circa 4.500 m auch während der Trockenzeiten zu leichtem Schneefall kommen.

    Kreditkarten:

    Master Card (Eurocard) und Visa werden in der Regel überall akzeptiert. An den meisten Bankautomaten kann mit der Kreditkarte bzw. Maestro Karte und PIN-Nummer Geld abgehoben werden. Sie sollten sich jedoch nicht nur auf Ihre Kreditkarte verlassen und auch ausreichend Bargeld mitnehmen. Es kann immer wieder zu Stromausfällen kommen, besonders auch im Busch, sodass die Mitnahme von ausreichend Bargeld unbedingt empfehlenswert ist.

  • M

    Malaria:

    Die größte gesundheitliche Gefahr für Touristen stellt die Malaria dar. Eine Prophylaxe ist unbedingt erforderlich.

    Musik/Tanz:

    Zu den traditionellen Musikinstrumenten der Bantuvölker zählen die Kalimba etwa eine Art Zither, die Kayamba, eine Rassel mit Weizenkörnern, Siwa (Hörner), Tari (eine Art Tambourin), und vor allem Ngoma, Trommeln in jeder denkbaren Art und Form.

    Die moderne tansanische Musik ist stark vom Kongo beeinflusst. Etwas Rumba, viel Jazz, etwas Rock und traditionelle Musik vermischen sich mit starken Reggae-Einflüssen zu der im Kongo Soukous genannten Musikrichtung. Diese wird in Tansania irritierenderweise als Lingala Musik bezeichnet, obwohl die Texte zwar in Lingala, aber genauso gut auch in Kiswahili oder anderen Sprachen gesungen sein können. Diese wurde     insbesondere in Dar-es-Salam von zahlreichen Gruppen aufgegriffen und weiterentwickelt und wird inzwischen mit – oft aktuellen und kritischen – Texten in Kiswahili unter dem Eigennamen Bongo Beat im ganzen Land sehr erfolgreich gespielt. Die Hip-Hop-Variante hat sich in den letzten zehn Jahren als Bongo Flava auch kommerziell und in lokalen Radiosendern etabliert.

  • N

    National Parks:

    Tansania ist wahrhaftig ein Safari-Ziel, das seinesgleichen sucht. Die Statistiken sprechen für sich: kein anderes Land der Welt hat ein Viertel seiner Fläche für Naturschutzzwecke reserviert; der weltbekannte Serengeti-Nationalpark und das riesige Selous-Wildreservat sind dabei bloß die auffallendsten Teile eines reichen Mosaiks von unter Schutz stehenden Gebieten, in denen schätzungsweise 20 Prozent aller großen afrikanischen Säugetiere leben.

    Doch Tansania bietet mehr als nur Safaris. Mit dem Kilimanjaro und dem Meru finden sich hier der höchste und der fünfthöchste Gipfel des Kontinents. Und mit dem Viktoriasee, dem Tanganjikasee und dem Nyasasee die drei größten Seen Afrikas. Dann lockt natürlich die zauberhafte Gewürzinsel Sansibar, der Höhepunkt der weiten Küste des Indischen Ozeans, einer Küste, die auch sonst große Anziehungskraft ausübt dank ihren vielen zauberhaften Stränden, spektakulären Tauchgründen und geheimnisvollen mittelalterlichen Ruinen.

    An den sandigen Ufern des Tanganjikasees erheben sich die bewaldeten Gombe-Stream- und Mahale-Mountains-Nationalparks und wetteifern, welcher von ihnen der beste Ort der Welt sei, um wilde Schimpansen aufzuspüren. Weniger weit weg von der Meeresküste liegen die einsamen Massive der bisher wenig bekannten Eastern Arc Mountains, die wegen ihres Reichtums an dort heimischen Pflanzen und Tieren das „Afrikanische Galapagos“ genannt werden. Schließlich spiegelt sich Tansanias atemberaubender Naturreichtum in der kulturellen Vielfalt der 120 verschiedenen Stämme, die so unterschiedlich sein können wie die majestätischen Massai-Hirten des Rift-Valleys, die von der arabischen Kultur beeinflussten Swahili der Küste und die als Jäger und Sammler am Eyasi-See lebenden Hadzabe.

    Die National Parks können von morgens 06:00 bis abends 18:00 besucht werden. Ein off-road fahren ist in den National Parks nicht erlaubt, hingegen in den Schutzgebieten, wie z.B. Ndutu, schon.

  • O

    Ortszeit:

    Im Sommer beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde, im Winter +2 Stunden

  • R

    Religion:

    Der Norden und das Küstengebiet sowie die ehemaligen Karawanenstraßen sind größtenteils bis stark islamisch geprägt. Zwischen 30 und 40 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (auf Sansibar mindestens 98 Prozent). Als Dachorganisation der Muslime Tansanias fungiert BAKWATA (Baraza Kuu La Waislam Wa Tanzania), der 1968 gegründete „Oberste Rat für tansanische Muslime“ mit Sitz in Dar es Salaam.

    Im Binnenland von Tansania hat sich das Christentum sehr verbreitet zwischen 30 und 40 Prozent, die meisten davon katholisch.

    Die Missionsbenediktiner von St. Ottilien unterhalten im Süden des Landes sechs Klöster, und haben damit die Römisch-katholische Kirche in Tansania geprägt. Auf protestantischer Seite spiegelt sich die deutsche Kolonialvergangenheit und damit zusammenhängende Missionsgeschichte in der starken Stellung der Lutheraner, die die größte evangelische Kirche im Lande darstellen.

    Reisezeit:

    Die beste Reisezeit für Tansania richtet sich, wie allgemein im afrikanischen Bereich, nach den Regenzeiten. Empfehlenswert sind die Monate Januar bis März, sowie von Juni bis Oktober. Die große Regenzeit findet im April und Mai statt, wobei die letzten Maitage auch schöne Safaris gemacht werden können, die insbesondere durch günstige Preise (Nebensaison), beeindrucken können. Die Migration der großen Gnu- und Zebraherden befindet sich zu dieser Zeit in der zentralen Serengeti.

  • S

    Sprache:

    Die Amtssprachen sind Kiswahili und teilweise englisch. In Tansania werden insgesamt 128 verschiedene Sprachen gesprochen. Etwa 90 Prozent der Einwohner sprechen Bantusprachen; des Weiteren werden im nördlichen Teil des Landes nilotische Sprachen, südkuschitische Sprachen, die Khoisan-Sprachen Hadza und Sandawe und insbesondere auf Sansibar Arabisch gesprochen. Somit sind in Tansania alle vier großen Sprachgruppen Afrikas vertreten. Es gibt keine de jure festgelegte Amtssprache, allerdings ist Swahili die Nationalsprache, die als Verkehrssprache und für offizielle Angelegenheiten verwendet wird, und damit de facto die Amtssprache darstellt.

    Stromversorgung:

    Die Stromspannung beträgt 220 / 230 V Wechselstrom, 50 Hz. Ein Steckkontakt Adapter ist erforderlich da alle Stecker in Tansania 3-polige Stecker sind. Sollten Sie keinen besitzen, können wir Ihnen gerne während der Safari einen ausleihen.

  • T

    Tansania:

    Tansania ist ein Staat in Ostafrika. Er liegt am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Die Hauptstadt ist Dodoma. Die internationale Vorwahl ist +255. Die Währung ist der Tansania-Schilling und die Bevölkerung beträgt 49,25 Millionen (2013). Die Amtssprachen lauten Swahili und Englisch. Tansania hat in den letzten Jahrzehnten Stabilität bewiesen und verfügt über eine starke Vielfalt an touristischen Höhepunkten. Neben den weltberühmten National Parks und Game Reserves` im Norden und Süden gehören das Kilimanjaro-Massiv, mit dem höchsten Berg Afrikas, und die orientalisch geprägten Inseln Sansibar, Pemba und Mafia zum unbedingten muss einer Tansania Reise.

    Trinkgeld:

    Trinkgelder sind in den Rechnungen der Hotels/Lodges nicht enthalten! Etwa 10 % des Rechnungsbetrages sind üblich und angemessen, bei hervorragenden Service entsprechend mehr. Dem Gepäckträger gibt man US$ 1.-.
    Als Trinkgeld für Ihren Driver Guide empfehlen wir einen Betrag von US$ 15.- pro Gast pro Safaritag. Der Betrag wird in der Regel am Ende der Safari dem Driver Guide übergeben.